02. März 2008: Bei den Kommunalwahlen erhalten die SPD-Parteifreien Bürger Friedberg und der Bürgermeister Dr. Peter Bergmair einen überraschenden und deutlichen Sieg. Auch bei der Wahl des Stadtrats wurde die historische Mehrheit der CSU gekippt. 17.Juni 2007: Bei dem Bürgerentscheid stimmen die Friedberger mit deutlicher Mehrheit von 71,7% gegen einen Schweinemaststall in der Friedberger Au. Mit Leichtigkeit wird auch die Hürde des Quorums übersprungen mit einem Ja-Anteil von fast 30%. 15.Juni 2007: Die Landwirte versuchen über einen soforigen Eilantrag beim Augsburger Verwaltungsgericht eine Baugenehmigung des geplanten Schweinemastbetriebs zu erreichen. Der Antrag wird abgelehnt, da der Erlass einer einstweiligen Anordnung gegenüber der Stadt Friedberg als Bauaufsichtsbehörde nicht möglich sei. Ende Mai 2007: Die SPD und die Bürgeraktion starten eine Aufklärungskampagne für das Naherholungsgebiet. Mit sehr viel Engagement von ehrenamtlichen Friedbergern werden Plakate, Panneaux, Flyer und Zeitungsartikel veröffentlicht. Ende April 2007: In der Stadtratssitzung wird mehrheitlich dem Bürgerentscheid für den 17.Juni zugestimmt. Mitte April 2007: In kurzer Zeit werden 2.900 Unterschriften für das Bürgergehren gesammelt und dem 2. Bürgermeister Thomas Kleist überreicht. Eine Abstimmung darüber ist für den 17. Juni geplant. Ende März 2007: Stadtrat Fuchs (SPD) stellt einen Antrag auf ein Bürgerbegehren. "Die Bürger sollten über die Zukunft des Freizeit-und Erholungsgebiets "Friedberger Au" abstimmen". Mitte März 2007: 4000 bunte Aufkleber werden an die Mitglieder der Bürgeraktion verteilt. In einem ausführlichen Brief über Daten und Fakten der Problematik werden Stadträte aller Parteien Friedbergs von der Bürgeraktion normals erinnert. Anfang März 2007: Der Bauantrag eines Zucht-und Schweinemastbetiebs wird von der Tagesordnung der Bauausschusssitzung genommen. Grund hierfür ist, erst die Empfehlung des Petitionsausschusses abzuwarten, der Ende April zur Besichtigung erwartet wird. Mitte Februar 2007: Die Bürgeraktion startet eine Postkartenaktion, die an den Bürgermeister Dr. Bergmair adressiert ist. (ca. 800 Postkarten) Die Entscheidung im Bauausschuss wird wieder verschoben. Mitte Januar 2007: Die Bauausschuss-Sitzung wird nochmals vertagt (bis Anfang März), da noch Stellungnahmen der Unteren Naturschutzbehörde fehlen. 12.000 Informations-Flyer werden von der Bürgeraktion in alle Haushalte verteilt. Die Bürgeraktion protestiert mit 35 Metern Transparenten anlässlich des Stoiber- Besuchs zum 60 jährigen Bestehen der CSU. Ende Dezember 2006: Die Bürgeraktion stellt ein Info-Tor in der Schützenstrasse auf. |
| Ende November 2006: Der Bauausschuss vertagt eine Entscheidung aufgrund fehlender Unterlagen. Die Bürgeraktion wendet sich an den Petitionsausschuss des Landtages. 25.November 2006: Die Bürgeraktion organisiert einen Info-Stand zum Thema "Grünzone statt Stinkzone" in der Ludwigstrasse in Friedberg und erhält über hundert neue Mitgliedsanträge. Ende Oktober 2006: In der Bürgerversammlung bedrängen Schweinemastgegner mit kritischen Fragen und Bedenken den Bürgermeister Dr. Peter Bergmair. Mitte Oktober 2006: Nachdem die CSU im Stadtrat das von der SPD verlangte Bebauungsplanverfahren ablehnt, schalten Anlieger einen Anwalt ein. Anfang Oktober 2006: Gründung der Aktionsgemeinschaft "Bürgeraktion Friedberger Au" Ende September 2006: Der Stadtrat vertagt die Entscheidung, da noch zu viele Fragen offen seien. Mitte September 2006: Die Landwirte laden zu einer Infofahrt zu einem "Muster-Maststall" ein, an dem nur Wenige teilnehmen. Anfang September 2006: Die drei Landwirte reichen ihren Bauantrag ein. Ende August 006: 700 Unterschriften haben die Gegner bereits gesammelt. Die SPD will die Grünzone mit einem Bebauungsplanverfahren als Naherholungsgebiet erhalten. Mitte August 2006: Vereinzelte aktive Bürger verteilen Wäscheklammern mit entsprechenden Hinweisen für den kommenden Gestank. Zur Unterstützung wird eine Internetseite ins Leben gerufen. Anfang August 2006: Anwohner der Lechleite zeigen ersten Widerstand. Bei einer Infoveranstaltung werden die drei Landwirte, aber auch die CSU-Stadträte massiv kritisiert. Ende Juli 2006: Pläne eines Schweinemastbetriebes werden in einer nicht öffentlichen Sitzung von drei Landwirten im Bauausschuss vorgestellt. Die Friedberger Allgemeine berichtet exklusiv über das Vorhaben: die Reaktionen fallen geteilt aus, während die CSU Fraktion das Projekt uneingeschränkt befürwortet, hegt die SPD Bedenken gegen den Standort in der Au. ![]() |
